Jugend hackt goes international – ein Rückblick

In den vergangenen Wochen fanden gleich drei unterschiedliche Jugend hackt Events statt. Doch eines hatten alle drei gemeinsam: Sie waren international. In der Schweiz und in Österreich fanden die ersten Jugend hackt Events im deutschsprachigen Ausland statt und mit Südkorea gab es das erste Jugend hackt außerhalb Europas. Hier ein kleiner Überblick was alles passiert ist.

 Jugend hackt Österreich

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CC-BY 4.0 Jugend hackt, Foto: Leonard Wolf

35 jugendliche Teilnehmer*innen fanden sich beim ersten Jugend hackt Österreich in Linz für ein Wochenende zusammen, um mit Code die Welt zu verbessern. Unterstützt wurden sie dabei von einer Vielzahl an freiwilligen Mentor*innen, die sich das Wochenende vom 04. bis zum 06.11. Zeit nahmen um die Jugendlichen zu unterstützen.Insgesamt wurde so an sechs verschiedenen Projekten gearbeitet:

Dogs Watch, einem Computerspiel, das den Spieler*innen auf einfache Art und Weise vermitteln will, welche Auswirkungen Überwachung auf unser Leben haben kann. Lirecity, das Menschen dazu bewegen will, mehr in die Natur zu gehen und neue Menschen kennenzulernen. Ways+, mit dem sich Routen nach eigenen Kriterien erstellen lassen. Cookie-Via-Block, eine Browsererweiterung, die auf einfache Art und Weise Nutzer*innen hilft ihre Privatsphäre zu verbessern. Nerve, ein Projekt, das Unterrichtsstunden aufzeichnen und online verfügbar machen möchte sowie find2gether, eine Website, mit deren Hilfe man neue Freunde und Bekannte auf Basis gemeinsamer Interessen finden kann.

Mehr Infos zu Jugend hackt Österreich 2016:

  • die Projekte im Hackdash findet ihr hier
  • das gesamte Fotoalbum ist auf Flickr

Jugend hackt Schweiz

Vom 11. bis zum 13.11. kamen 28 Teilnehmer*innen aus der ganzen Schweiz nach Zürich um dort beim ersten Schweizer Jugend hackt Event dabei zu sein. Auch hier entstanden mit der Unterstützung von ehrenamtlichen Mentor*innen zehn tolle Projekte:

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CC-BY 4.0 Jugend hackt, Foto: zeitgebilde.de

Raspberry Pad ist ein Mini PC mit Display, das auch für den kleineren Geldbeutel erschwinglich ist. Der Map Robort kann den groben Umriss der Schweiz zeichnen. Das Smarte Fahrradschloss ist ein Schloss, das sich mithilfe eines Raspberry Pis via Bluetooth entsperren lässt. Der Schreibroboter ist ein auf einem LEGO Mindstorms basierender Roboter, der Buchstaben schreiben kann. Der Aufräumroboter soll gegen den täglichen Wahnsinn in Kinderzimmern helfen, da er Teilchen selbstständig aufsammeln kann. Hotspotspotter hat sich dem Ziel verschrieben die meisten freien Hotspots in der Schweiz auf einer Karte anzuzeigen. The life of Ethan Drake ist ein Spiel indem jede Entscheidung seine ganz eigenen Folgen hat, weshalb jeder Spieler*innen ein anderes Ende erleben wird. Mit The Pulse können an einen Arduino angeschlossene Sensoren die Vitalfunktionen des Körpers überwachen und IMNS – Is my Network safe? gibt einem Tipps rund um das Thema Sicherheit des eigenen Heimnetzwerkes.

Mehr Infos zu Jugend hackt Schweiz 2016:

 

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Goethe-Institut Korea/Fotograf: Oh Choong Seok

Jugend hackt Seoul

Am gleichen Wochenende, aber in einer anderen Zeitzone als Zürich fand unser erster Hackathon außerhalb Europas statt. Das Goethe Institut lud zehn Teilnehmer*innen und sieben Mentor*Innen/Organisator*innen ein, um für neun Tage nach Seoul zu kommen. Zum Schwerpunkt „Vernetzte Welten – Schüleraustausch der Zukunft“ entstanden in Zusammenarbeit mit elf Jugendlichen und fünf Mentor*innen aus Korea fünf tolle Projekte:

Mit Buchst du noch oder reist du schon? kann jeder kinderleicht seine eigene Reise planen. Kultur für Euch – Austausch weltweit zeigt einem die wichtigsten Informationen eines Landes und bereitet einen so auf die Kultur eines anderen Landes vor. CoolTourHat zeigt dir interessante Personen in deiner Nähe und BeePolite zeigt einem per Texterkennung höflichere Redewendungen auf, die man verwenden könnte.

Mehr Infos zu Jugend hackt Seoul 2016:

  • alle einzelnen Projekte im Hackdash
  • einige Fotos von unserem Teilnehmer Vidister auf Flickr
  • und noch einige Fotos von Pajowu auch auf Flickr
  • unsere offiziellen Bilder des Fotografen des Goethe Instituts