Das war Jugend hackt in Berlin 2019

Fangen wir mal mit den Zahlen an: 110 Teilnehmer*innen waren es im siebten Jahr von Jugend hackt in Berlin! Unterstützt wurden sie von 54 Mentor*innen, umsorgt von 40 weiteren Helfer*innen und unserem 12-köpfigen Orga-Team. Unsere neue Location: Das Silent Green Kulturquartier.

Ein Blick auf den Veranstaltungsort, links der Altbau im Hintergrund, rechts der Neubau, durch die Fenster sieht man Teilnehmende.
Jugend hackt im Silent Green
CC-BY 4.0 Jugend hackt, Foto: Leonard Wolf

Wir freuen uns sehr, dass es dieses Jahr das bisher diverseste Jugend hackt-Event geworden ist. 27% der Teilnehmer*innen sind Mädchen. Bei den Mentor*innen ist der Anteil an weiblichen und nicht binären Menschen auf über die Hälfte angestiegen. In den Projektgruppen und auf der Bühne wurde nicht nur deutsch, sondern auch englisch, arabisch und türkisch gesprochen. Die persönlichen Lebensgeschichten der Teilnehmer*innen werden immer vielfältiger! Da geht noch mehr, aber es ist eine wunderbare Entwicklung.

Drei Jugendliche schauen auf einen Laptop.
CC-BY 4.0 Jugend hackt, Foto: Leonard Wolf

Kooperationen

Wie bereits im vergangenen Jahr hatten wir Besuch aus der Türkei: Die Coding-Initiative re:coded stieß mit fünf Teilnehmer*innen und erstmalig auch mit fünf Mentor*innen zu uns. Gemeinsam mit einer deutschen Gruppe waren sie schon drei Tage vor dem Event nach Berlin gekommen. Auf dem Programm standen u.a. ein Besuch bei Mozilla, ein Feinstaubsensor-Workshop und natürlich auch Berlin-Sightseeing. (Fotos vom Austausch)

Eine Mentorin und eine Teilnehmerin vor einem Laptop.
CC-BY 4.0 Jugend hackt, Foto: Leonard Wolf

In Kooperation mit dem Kunstprojekt PKKB der FH Potsdam gab es als Alternative zum üblichen Hackathon für die Teilnehmer*innen zwei Workshops mit dem Thema „Remixing the Garden“: Wie kann der Garten der Zukunft aussehen? Am Wochenende programmierten zwei Gruppen eigene Pflanzenformen in der VR-Umgebung Cables und erschufen Visionen für den Garten der Zukunft mit der Spiele-Engine Unity. 

🤖❤️🌳⁉️ (Technik liebt Umwelt!?)

Unser Jahresmotto „Mit Code die UM:Welt verbessern“ zog sich wie ein grüner Faden durch das ganze Wochenende: Zum Auftakt am Freitag erklärte Kristine Karstens vom PIK in ihrer Keynote anschaulich, wie man von den Beobachtungen des Klimas eigentlich zu Daten und Vorhersagemodellen kommt, und – sehr zur Freude einiger Teilnehmenden – welche Open-Source-Software man dafür einsetzt.

Kristine Karstens auf der Bühne. Hinter ihr der Titel ihrer Keynote: Wie sieht eine klimafreundliche Zukunft aus?
Kristine Karstens
CC-BY 4.0 Jugend hackt, Foto: Philip Steffan

Später am Abend diskutierten in einem Panel Leonard von Fridays for Future, Sina von Extinction Rebellion und Jonas von Ende Gelände miteinander und mit den Teilnehmer*innen über ihre Aktionsformen und wie sie sowohl persönlich als auch in ihren Strukturen ethisch verantwortlich Entscheidungen treffen. So konnten wir gleich zu Beginn auch unser Thema zusammen mit jungen Bewegungen diskutieren und die Teilnehmenden vernetzen.

Am Samstag gehörte die Bühne wie immer den Lightning Talks: Das waren 15 Info-Vorträge à 15 Minuten, gehalten von Gästen, Teilnehmer*innen und Mentor*innen, die Einblicke in technische und ökologische Themen gaben. Oft ging es dabei um die Synthese aus beidem: Klima und Daten, Computer und Umwelt – wie bringt man das zusammen?

Ein Mann (Wetter) steht auf der Bühne.
wetter spricht über Wetterdaten
CC-BY 4.0 Jugend hackt, Foto: Leonard Wolf

Die Keynote und die Lightning Talks haben wir live ins Netz gestreamt und können euch nur empfehlen, die Aufzeichnungen nachträglich noch anzuschauen! (Hier ergänzen wir den Link, sobald die Videos online sind.)

Der Abschluss

Am Sonntag hatten wir dann eine Überraschung für die Teilnehmer*innen: Unter der Rasenfläche des Silent Green verbirgt sich die Betonhalle – unsere Location für die große Abschlusspräsentation. Wir hatten darauf geachtet, dass im Vorfeld kein Bild aus der unterirdischen Riesenhalle nach außen gelangt. Unser Deko-Team hat ganze Arbeit geleistet, wie man am Staunen Einzelner („schon der Eingangsbereich ist instagrammable“, „Congress-Feeling“) bemerken konnte.

Musikalische Unterstützung gab’s am Sonntag erst von unserem Mentor Jonas, der live ein Musik-Set in Sonic Pi programmierte. In den Pausen spielte dann bobo_pk auf Gameboy und Nintendo DS sein Chiptune-Set. Fehlt nur noch unsere Moderation: Miriam Seyffarth und Florian Prokop präsentierten in den folgenden knapp drei Stunden…

Die 19 Projekte

Sechs Jugendliche stehen auf der Bühne. Fünf Jungen, ein Mädchen. Sie spricht in ein Mikrofon.
FahrplanDatenGarten
CC-BY 4.0 Jugend hackt, Foto: Leonard Wolf

Das Augenmerk auf nachhaltige Verkehrsmittel legten zwei Projekte: FahrplanDatenGarten macht die Verspätungen der Deutschen Bahn verfügbar und hilft dabei, das Erstattungsformular automatisch auszufüllen. Low Car funktioniert wie eine Fitness-App, hier wird man allerdings belohnt, wenn man auf den Wegen durch die Stadt möglichst viel CO2 einspart.

Eine große Gruppe von Jugendlichen auf der Bühne.
Check 1.5°
CC-BY 4.0 Jugend hackt, Foto: Leonard Wolf

Welche Umweltbelastung man durch den ganz persönlichen Konsum erzeugt, haben sich auch die Teams von Wrappr und Check 1.5° angeschaut, die per Bilderkennung und Barcode-Scan aufzeigen, wie viel Verpackungsmaterial zum Beispiel Snacks mitbringen oder wie klimaschädlich die Herstellung eines Produkts war. Mehr Tipps, welche ökologische Alternativen man im eigenen Haushalt nutzen kann, liefert die App Green Ideas.

Nahaufnahme von drei Mädchen. Das Mädchen rechts spricht in ein Mikrofon.
Dystopic Garden
CC-BY 4.0 Jugend hackt, Foto: Leonard Wolf

Wie Dystopic Garden entstand auch das Projekt Remixing the Garden im Rahmen des gleichnamigen Workshops der FH Potsdam. Die Teilnehmer*innen gingen der Natur darin mit Mathematik auf die Spur und erschufen einen digitalen Garten mit der Programmierumgebung Cables.

Vier Jugendliche stehen auf der Bühne. Drei Jungen, einer von ihnen trägt einen Hut. Ein Mädchen, sie spricht gerade ins Mikrofon.
You pollute earth, you die
CC-BY 4.0 Jugend hackt, Foto: Leonard Wolf

Eine ganze Reihe von Projekten setzte auf das Medium Spiel, um sich dem Thema Klima- und Umweltschutz zu nähern, darunter Dystopic Garden, You pollute earth, you die und Simple ways to Umweltschutz. Letzteres ist dank seines Sounddesigns auch von Menschen mit Sehbehinderung spielbar. Das digitale Display Entertable soll die Generationen Brettspiel und Videospiel an einen Tisch holen und mit der Neopardy-Software kann man daheim eigene Raterunden im Stile von Jeopardy spielen.

Eine große Gruppe von Jugendlichen auf der Bühne. Ein Mädchen spricht ins Mikrofon.
Simple ways to Umweltschutz
CC-BY 4.0 Jugend hackt, Foto: Leonard Wolf

Auf der Bühne gab es auch immer wieder Hardware-Prototypen zu sehen. Das Wifi-Bike erweitert Bike-Sharing um freies Internet – das Fahrrad wird zur mobilen Freifunk-Basis. Der mobile Sensor Climate GO misst ständig die Luftqualität und verknüpft die Daten im Smartphone mit dem aktuellen Ort. So entsteht eine nutzer*innengenerierte Luftdatenkarte. DoB (Data over Borders) transportiert Daten nicht über das Internet, wo sie abgefangen werden können, sondern setzt auf kleine Computer-/Speichermodule, die wie eine „digitale Eimerkette“ Daten weitergeben.

Vier Jungen auf einer Bühne, vor ihnen ein Fahrrad. Die Person ganz rechts erklärt ins Mikrofon.
Wifi-Bike
CC-BY 4.0 Jugend hackt, Foto: Leonard Wolf

Synthi ist eine Investition in die eigene Zukunft. Mit dem Projekt kann man die eigene Stimme digitalisieren und für Sprachsynthese aufbereiten. Sollte man später im Leben nicht mehr selbst sprechen können, kann der Computer übernehmen – mit der eigenen vertrauten Stimme.

Miriam, die Moderatorin, interviewt eine Gruppe von drei Jugendlichen auf der Bühne.
Synthi
CC-BY 4.0 Jugend hackt, Foto: Leonard Wolf

Zwei Browser-Erweiterungen vereinfachen die Arbeit sowohl beim Programmieren als auch auf Nachrichtenseiten: Shit-Sheet erspart das ständige Aufrufen von Stack Overflow („Programmieren ist zu 90% googlen“) und Curia erklärt Fachbegriffe in Artikeln per Klick.

Weitwinkelaufnahme der ganzen Bühne aus dem Zuschauerraum. Vorne stehen drei Jugendliche. Auf der Bühne stehen links und rechts Schilder mit Klima-Forderungen.
Curia
CC-BY 4.0 Jugend hackt, Foto: Leonard Wolf

Für ein besseres Miteinander steht die App Paju (Party-Jukebox), mit der auf Partys und in Bars alle Anwesenden gemeinsam die Playlist der ablaufenden Musik befüllen können. Eine Weiterentwicklung eines existierenden Projektes gab es auch: Die Jugend hackt App, die vor einigen Wochen beim Event in Hamburg entstanden war und für die Teilnehmer wichtige Funktionen und Informationen bündelt, wurde in Berlin um neue Features ergänzt.

Danke!

Zeit, Danke zu sagen: In diesem tollen Wochenende stecken über 4000 Stunden Ehrenamt. Ohne unsere Mentor*innen, die den Teilnehmer*innen ihr Wissen und ihre Zeit zur Verfügung gestellt haben, gäbe es kein Jugend hackt. Vor und hinter den Kulissen sorgten unsere Helfer*innen für einen reibungslosen Ablauf. Herzlichen Dank!

Rund 100 Jugendliche auf der Bühne. Sie freuen sich. Von links und rechts schießen rote Papierbänder über sie.
Das war’s – bis nächstes Jahr!
CC-BY 4.0 Jugend hackt, Foto: Leonard Wolf

Applaus auch für unsere Partner*innen, die Jugend hackt in Berlin supportet haben: Herzlichen Dank an adesso, bitcrowd, die Naturfreundejugend Deutschlands, das Projekt PKKB an der FH Potsdam und den xHain Hack+Makespace. Für das Live-Streaming danken wir dem c3voc, WECAP und mediale pfade.

Links zum Event

Jugend hackt in Berlin: Kommt zur Abschlusspräsentation!

Wir möchten euch alle herzlich zur diesjährigen Abschlusspräsentation von Jugend hackt in Berlin am 6. Oktober einladen! Wie immer am Sonntagmittag zeigen die Teilnehmer*innen die Projekte und Prototypen, die sie am Freitag und Samstag gemeinsam entwickelt haben – diesmal viele davon mit Bezug auf Umweltschutz und Klimakrise:

Der Themenschwerpunkt von Jugend hackt lautet dieses Jahr MIT CODE DIE UM:WELT VERBESSERN: Aktuell gehen viele junge Menschen auf die Straße, um bei „Fridays for Future“ dafür zu demonstrieren, die Klimakrise und seine Folgen ernst zu nehmen. Wir nehmen diesen Impuls auf und freuen uns auf Visionen und Lösungen für eine bessere Gesellschaft in Anbetracht der Klimakrise und ihren Folgen.

Ein paar Zahlen: 120 Teilnehmer*innen sind dieses Jahr bei Jugend hackt in Berlin dabei, unterstützt werden sie von etwa 60 Mentor*innen und rund 40 Helfer*innen. Wir freuen uns außerdem sehr, dass diesmal so viele Mädchen wie noch nie mitmachen, und dass wir sechs türkische Teilnehmer*innen im Rahmen des Austauschs mit re:coded sowie sieben junge geflüchtete Teilnehmer*innen in der Gruppe haben.

Unsere neue Location ist das Silent Green: Das ehemalige Krematorium Wedding ist nach dem Umbau zum Kulturquartier geworden und hat genug Platz sowohl für den Hackathon als auch die große Abschlusspräsentation. Eine tolle Chance, sich diese interessante Location im Wedding anzuschauen.

Wir erwarten euch ab 11 Uhr. Die Abschlusspräsentation geht von 11:30 Uhr bis etwa 14 Uhr. Zwischen den Projektpräsentationen gibt’s auch noch ein Rahmenprogramm mit Musik, die Bar des Silent Green versorgt euch dazu mit Getränken. Der Veranstaltungssaal ist nicht ebenerdig, aber über Aufzüge rollstuhlgerecht erreichbar.

Berlin ist unerreichbar? Zu viele Menschen? Dann von der Couch aus dabei sein und unseren Livestream schauen.

Gerade bauen wir noch auf, aber am Sonntag ist hier allet schick und bereit für die Abschlusspräsentation!

Location: Silent Green Kulturquartier, Gerichtstraße 35, 13347 Berlin-Wedding
Anfahrt: Am besten per Nahverkehr bis U+S-Bahnhof Wedding oder U-Bahnhof Leopoldplatz

Facebook-Event

Jugend hackt in Hamburg 2019

50 Jugendliche verbessern mit Code die Umwelt

Die öffentliche Debatte um Klima- und Umweltschutz hat auch die Jugendlichen beim Hamburger Event am Wochenende 30. August – 1. September 2019 beschäftigt. In insgesamt zehn Projekten wurde designed, getüftelt und entwickelt.

CC-BY 4.0 Jugend hackt, Foto: Sandra Schink

In gewohnt familiärer Atmosphäre im Betahaus im Schanzenviertel trafen sich für drei Tage 44 Nachwuchshacker*innen im Alter zwischen 12 und 18 Jahren aus ganz Deutschland. Bereits am Freitagabend ging es interessant los mit der Keynote, die das diesjährige Thema Mit Code die „Um:welt verbessern“ einleitete. Thore Hansen vom Deutschen Wetterdienst gab einen Einblick in die Möglichkeiten der modernen Wetterbeobachtung und Klimasimulation. Die Anzahl der Prozessorkerne, die an den unterschiedlichen Modellen rechnen fanden dabei ebenso Erwähnung wie die Open Data-Portale, die freien Zugang zu einer Vielzahl von Informationen des Wetterdienstes geben.

CC-BY 4.0 Jugend hackt, Foto: Sandra Schink

Es folgte das Brainstorming, in dem die Jugendlichen insgesamt 16 Plakate mit Ideen entwarfen und anschließend allen anderen Teilnehmer*innen vorstellten. Dabei entstanden Ideen zur Müllreduzierung, dem öffentlichen Nahverkehr, Umweltspielen oder smarten Klimaanlagen. Abschließend haben sich noch alle spielerisch mit diversen Fragen zur Hacker*innen-Ethik auseinandergesetzt – nicht als Vortrag, sondern in mehreren Runden „1,2 oder 3“, bei der man sich wortwörtlich überlegen musste, wo man steht.

CC-BY 4.0 Jugend hackt, Foto: Sandra Schink
CC-BY 4.0 Jugend hackt, Foto: Sandra Schink

Am Samstag hat sich dann jede*r für ein Projekt entschieden – der Hackathon konnte beginnen. Unterstützt von 24 Mentor*innen entstanden insgesamt zehn Projekte. Die Mentor*innen kamen aus den Bereichen Softwareentwicklung, Grafikdesign, aber auch aus dem Bildungsbereich – es waren auch Lehrer*innen mit an Bord – und haben mit sehr viel Geduld und Engagement das ganze Wochenende beim Coden, Löten und Brainstormen geholfen.

CC-BY 4.0 Jugend hackt, Foto: Sandra Schink

Das mit Abstand größte Projekt zählte anfangs 13 Teilnehmer*innen – es sollte ein Spiel entstehen. Schnell wurde klar, dass die Gruppe zu groß ist und die Ideen zu vielfältig – auch eine echte Herausforderung für die Mentor*innen. Nachdem die Gruppe eine sinnvolle Aufteilung in drei Untergruppen gefunden hatte, konnte es auch hier losgehen.

CC-BY 4.0 Jugend hackt, Foto: Sandra Schink

Für Abwechslung sorgten am Samstag diverse Lightning Talks der Mentor*innen, unter anderem zu Themen wie Git, Flutter, 3D-Druck oder Teilchenphysik.

CC-BY 4.0 Jugend hackt, Foto: Sandra Schink

Am Sonntag pünktlich um 13 Uhr fand dann die Abschlussveranstaltung statt. Wer es nicht ins volle Betahaus geschafft hat, konnte den Livestream verfolgen. Bei Snacks und guter Laune haben die stolzen Teilnehmer*innen ihre Projekte den Eltern, Freund*innen und Interessierten präsentiert. Die beeindruckenden Ergebnisse ernteten viel Applaus und ließen die Gäste und uns das Betahaus mit der Hoffnung verlassen, dass diese Generation den Planeten doch noch irgendwie retten kann.

Die Abschlusspräsentation – danke für das Streaming, liebes c3voc!

Die Projekte

Das erste Projekt hieß Klima-Alarm. Merke: Wenn die Lampe blinkt, deine Umwelt stinkt! Der transportable Sensor meldet, wenn die Luft ungesund wird.

CC-BY 4.0 Jugend hackt, Foto: Sandra Schink

Vor allem in der Gastronomie werden zu viele Lebensmittel weggeworfen – 44% jeden Tag. GastroAid hilft Restaurants, besser zu planen, wie viel am nächsten Tag benötigt wird.

Revolutionäres Aufwachen mit dem AutoToaster – bringt den Toast ans Bett und liefert per Roboterarm. In der App stellt man die perfekte individuelle Toast-Bräunung ein.

CC-BY 4.0 Jugend hackt, Foto: Sandra Schink

ChatThat ist ein Online-Kummerkasten, ein anonymes Austauschforum für Jugendliche. Die App hat die Gruppe schon zur Technovation Challenge im Mai gebaut, jetzt ist auch eine Webseite mit Forum entstanden.

Die Smarte Klimaanlage hilft beim taktischen Lüften: Je wärmer es wird, desto stärker kühlt sie. Der NodeMCU-Mikrocontroller steuert den Wärmetauscher und liest den Sensor aus. 

CC-BY 4.0 Jugend hackt, Foto: Sandra Schink

Source Exchange ist eine kollaborative Webseite zur Diskussion über politische Themen. Das Ziel: Mal die eigene Filterblase verlassen und sehen, was andere vertrauenswürdige Quellen schreiben.

Save Your City ist ein rundenbasiertes Kartenspiel zur Klimakrise. 13 Teilnehmer*innen haben daran gearbeitet, daher wurde sich in drei Gruppen aufgeteilt: Konzept, Design und Technik. 

Save Your City hieß in der Konzeptphase noch „Umweltzerstörungssimulator 2030“. Im fertigen Spiel treten zwei Städte gegeneinander an, möglichst umwelt- und klimagerecht zu sein. Ein Spiel wie Save Your City benötigt viele Design-Elemente, damit hat sich eine zweite Gruppe beschäftigt: Angriffs- und Verteidigungskarten, Infrastrukturkarten für Strom, Sauerstoff und Bewohner*innen und natürlich Hintergrundgrafiken erstellen. Die dritte Gruppe hat Save Your City mit der Open Source Game-Engine Godot gebaut und in der python-ähnlichen internen Sprache GDScript programmiert und dabei viel über Arbeitsteilung und Git gelernt. Eine Webseite gibt es auch.

CC-BY 4.0 Jugend hackt, Foto: Sandra Schink

Die Jugend hackt-App soll viele Infos versammeln, die Teilnehmer*innen von Jugend hackt benötigen: Kurzfristige Änderungen und Vorab-Infos von der Orga, Fundsachen und News zu Jugend hackt.

CC-BY 4.0 Jugend hackt, Foto: Sandra Schink

Jugend hackt in Hamburg sagt Danke!

Jugend hackt in Hamburg sagt Danke für ein unglaublich inspirierendes und großartiges Wochenende! Mit viel Durchhaltevermögen und Ehrgeiz haben die Jugendlichen und ihre betreuenden Mentor*innen Unglaubliches auf die Beine gestellt.

Natürlich wäre all das nicht möglich ohne finanzielle Unterstützung. Ein besonderer Dank geht deshalb an all unsere Förderer, wie die Joachim Herz Stiftung, die Homann-Stiftung, die Heidehof-Stiftung, das Jugendinformationszentrum Hamburg und vielen weiteren Unterstützer*innen, die uns helfend zur Seite stehen. Last but not least vielen Dank an das Betahaus, welches seit mittlerweile drei Jahren unser Partner für die Location ist. Ein besonderer Dank geht auch an all die ehrenamtlichen Mentor*innen – wir freuen uns jetzt schon auf Jugend hackt Hamburg 2020!

CC-BY 4.0 Jugend hackt, Foto: Sandra Schink