Die Anmeldung ist eröffnet \o/

Heute starten wir mit der Anmeldung für unsere diesjährigen Regionalevents, denn auch 2016 wird wieder im Norden, Osten, Süden und Westen der Republik gehackt. Je nach dem aus welchem Bundesland Ihr kommt, habt Ihr die Möglichkeit in Hamburg, Dresden, Ulm oder Köln mit dabei zu sein. So oder so wir freuen uns schon wahnsinnig auf Eure Anmeldungen und natürlich auf die Events mit Euch. Anmeldefrist ist für alle vier Events der 29.05.2016. Mehr Details zu den einzelnen Veranstaltungen findet ihr außerdem weiter unten – und jetzt nicht’s wie ran an die Tastaturen :)

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Jugend hackt verstehen – Die Evaluation von 2015 ist da

Auch 2015 haben wir die Hauptveranstaltung von Jugend hackt durch eine Evaluation begleitet. Genau wie 2014 wurde sie entlang der Ziele von Jugend hackt aufgebaut. Viele Elemente der Evaluation von 2014 wurden deshalb übernommen und angepasst. Mehr Informationen zu den damaligen Ergebnissen finden sich hier. Den ausführlichen Bericht von 2015 bekommt man hier:

Evaluation 2015

Zusammenfassung der Ergebnisse von 2015

Die Evaluation von Jugend hackt 2015 bestätigt den anhaltenden Erfolg des Veranstaltungsformats, weist aber auch auf mögliche Weiterentwicklungen und Verbesserungen hin. Etwas enttäuschend sind die durchweg nicht signifikanten Ergebnisse der Wirkungsanalyse. Deskriptiv konnten zwar Änderungen festgestellt werden, statistisch signifikant waren diese im Unterschied zu 2014, jedoch nicht.

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So geht es auch – Mein Informatikunterricht nach britischem Lehrplan

Ein Gastbeitrag von Karl Engelhardt

Zum Autor: Karl (hier geht’s zu seiner Webseite: pajowu.de) war schon bei einigen Jugend hackt Events dabei und hat unter anderem an den Projekten Neulandeuphonie und GermanySaysWelcome mitgearbeitet. Aktuell geht er in Israel auf eine Schule, die nach britischen Lehrplan unterrichtet. Wenn auch ihr Lust habt über eure Erfahrungen rund um IT, Schule, Hacking und Making zu berichten, dann schreibt uns mit euren Ideen an info@jugendhackt.de.

18754303006_eb6ee94102_zDer Informatikunterricht unterscheidet sich je nach Land, das war mir klar, allerdings war es für mich doch erstaunlich, wie groß dieser Unterschied ist. Der Informatikunterricht an meiner alten Schule in Leipzig glich lange einer Microsoft-Office-Produktschulung. Im letzten Jahr haben wir dann noch etwas mit Scratch gearbeitet, wobei sich das im wesentlichen auch auf eine kleine Einführung des Lehrers oder der Lehrerin und danach ein „macht mal“ beschränkte. Dazwischen haben wir noch etwas über Objektorientierung gelernt, allerdings nur theoretisch und ohne jeglichen Praxiszusammenhang (Scratch eignet sich da zwar sehr gut, wurde aber erst einige Monate später behandelt).

Der Informatikunterricht in der Oberstufe unterschied sich dann je nach Lehrer extrem. Bei manchen Lehrer/innen wurden nur Aufgaben in Object Pascal (1) mit schlechter IDE gelöst, meistens nach dem Motto „macht mal“, während andere mit den Schüler/innen eine Cryptoparty im lokalen Hackerspace besuchten und Themen wie bash, Datensicherheit und Verschlüsselungsalgorithmen behandelten (2).

Zwar unterscheidet sich die Qualität des Informatikunterrichts auch in Großbritannien (3) je nach Lehrer/in, aber immerhin kann Informatik als schriftliche Prüfung abgelegt werden (4). Programmiert wird auch nicht in irgendeiner Programmiersprache, sondern es müssen C#, Java, Pascal/Delphi, Python oder VB.Net sein. Zudem gibt es einen deutlich strengeren, frisch überarbeiteten Lehrplan (5), der bereits in der 11. Klasse folgendes enthält.

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