Unterwegs mit Abraham

Abraham ist ein Jugend hackt-Teilnehmer mit Migrationshintergrund – oder wie er selbst viel lieber sagt: Integrationshintergrund. Der 19-jährige Syrer, der 2016 nach Deutschland kam, hat im vergangenen Juni das erste Mal bei Jugend hackt in Schwerin teilgenommen.

Abraham erzählt: „Jugend hackt war meine erste Veranstaltung in Deutschland. Jugend hackt verlangt kein Vorwissen. In der Schule muss mal viel lernen, viel auswendig können – doch bei Jugend hackt muss man nur Ideen haben, und der Rest ist da.“

In Schwerin war Abraham so engagiert, dass wir ihn in danach auch für das große Jugend hackt-Hauptevent im Herbst nach Berlin eingeladen haben. Natürlich hatte er auch Ideen im Gepäck: Er schloss sich mit den Teilnehmenden Charlotte, Anna, Melih und Büşra zusammen und entwickelte die „Yes App“, eine Android-App, die Menschen mit gleichen Interessen zusammenbringt. Denn, so Abraham in seiner Projektpräsentation: „Jeder Unbekannte ist ein Freund, den man noch nicht getroffen hat“.

Abraham findet, dass Jugend hackt einen ganz anderen Bildungsansatz verfolgt als die Schule: „Ich sage meinen Mitschülern, dass Jugend hackt anders ist, nicht wie Unterricht. Es ist viel interessanter, viel netter und freundlicher. Mein Tipp wäre: Traut euch und fangt klein an. Man muss anfangen und dann wird alles besser.“

Hast du auch Lust, bei einem unserer Events dabei zu sein? Hier findest du alle Termine und Infos zur Anmeldung.

In unserer „Unterwegs mit…“-Reihe berichten Teilnehmer*innen und Mentor*innen von ihren Erfahrungen bei Jugend hackt und warum es sich für sie lohnt, dabei zu sein. Hier gibt’s die anderen Videos zu sehen:

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