Game Development in Unity – Teil 2

Im zweiten Teil des Workshops arbeiten wir mit dem Visual-Scripting-Tool Bolt, um unserem Spiel Logik hinzuzufügen. Mit Unity können wir in relativ kurzer Zeit eigene kleine Spielwelten erstellen, ohne viel Programmiererfahrung.

Möchte man ein Spiel ohne die Hilfe einer Engine entwickeln, gibt es eine Menge Aufgaben, die selbst programmiert werden müssten. Dabei erstreckt sich der Aufgabenbereich von Computergrafik, Wiedergabe von Audio bis hin zur eigenen Implementierung einer Physiksimulation.

Eine Spiele-Engine ist ein Programm, das die meisten der oben genannten Aufgaben erleichtert oder sogar abnimmt, sodass sich der Spieleentwickler auf die kreative Aufgaben der Spieleentwicklung konzentrieren kann und bei der Verwirklichung der Spielidee schneller ans Ziel kommt.

Unity ist ein populärer Vertreter der Spiel-Engines und erfreut sich großer Beliebtheit in der Spieleentwickler-Community. Bekannte Spieletitel, die in Unity entwickelt werden sind Hearthstone, Pokémon Unite und Fall Guys.

Dies ist Teil 2 des Workshops. Hier geht’s zu Teil 1.

Lernziel:

  • Kennenlernen der Entwicklungsumgebung Unity
  • Erfahrungen mit Game Objects sammeln
  • Erste Implementierung von Spielerbewegung
  • Erste Implementierung einer Spiellogik

Was brauche ich dafür?

Hardware: Laptop (mindestens mit Grafikchip, bevorzugt mit -karte), Maus
Software: Unity https://unity3d.com/de/get-unity/download
Geräte: Beamer und Leinwand oder ausreichend großen Bildschirm zum Vorführen, Whiteboard
Internet: notwendig für Downloads von Unity und Paketen
Sonstiges: Account bei Unity, der mit allen geteilt wird (Datenschutz!)
Personenanzahl (TN + Mentor*innen): Sechs Teilnehmer*innen, drei Mentor*innen

Wie lange dauert der Workshop?

Der Workshop kann sowohl remote als auch in Präsenz durchgeführt werden. In beiden Fällen hängt die benötigte Zeit sehr vom vorhergehenden Kenntnisstand der Jugendlichen ab. Für einen remote Workshop müssen Zeit für technische Vorbereitung, Kennenlernspiele/Icebreaker eingeplant werden. Außerdem kann sich die Zeit für Problemlösung deutlich verlängern. Dieser Teil des Workshops sollte entweder an zwei Tagen durchgeführt werden oder ihr plant mehr Zeit ein als beim ersten Workshop. Dieser Teil ist auf drei bis fünf Stunden ausgelegt. Den genauen Ablaufplan findest du im verlinkten ZIM-Papier, welches die Ziele, Inhalte und Methoden genauer beschreibt.

Weitere Downloads:

Fördergeber*in

Die Jugend hackt Labs und die Erstellung von OER werden gefördert durch die Deutsche Bahn Stiftung.

Hast du diesen Workshop durchgeführt? Wie lief es, was hat gut funktioniert und was vielleicht auch nicht? Deine Erfahrungen helfen uns, diese Anleitung weiter zu verbessern. Wir freuen uns über dein Feedback per Mail an lab-berlin@jugendhackt.org.