Werde Mentor*in

Eine Mentorin und ein Teilnehmer vor ihren Laptops.
CC-BY 4.0 Jugend hackt, Foto: Sandra Schink

Du kannst Mentor*in werden, wenn du 19 Jahre oder älter bist, dich für Technik und/oder Programmieren interessierst und Freude (und vielleicht Erfahrung) im Umgang mit Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren hast. Außerdem ist es von Vorteil, wenn du gute Deutschkenntnisse hast: Auch wenn in der Programmierwelt das meiste auf Englisch passiert, sprechen die meisten Jugendlichen natürlich (noch) nicht fließend Englisch.

Wir freuen uns über alle, die uns unterstützen. Besonders freuen wir uns, wenn Technikbegeisterte zu uns stoßen, die sich als weiblich oder jenseits der binären Gender einordnen! Wir wissen, dass der Wandel von „typisch männlichen Berufsbildern“ auch über positive Rollenbilder stattfindet.

Deswegen möchten wir euch, weibliche, transgender, intersex und nicht-binäre Menschen, People of Color und Menschen mit Behinderungen oder Neurodiversität aus der Technik-/ Programmier-/ Hack-/ Design-Szene sichtbar machen und möchten den jungen interessierten Hacker*innen auch Unterstützung durch Mentorinnen und Mentor*innen anbieten können, die gerade nicht einem veraltetem Stereotyp entsprechen. Wir wollen mit Jugend hackt die Technik- und Programmierkultur verändern, alte Strukturen aufreißen und sowohl den Teilnehmenden als auch der Außenwelt zeigen, wie vielfältig Technik ist und sein kann. 

Kann ich das eigentlich? Ja!

Öfter kriegen wir E-Mails mit der Frage: „Ich, eine Mentorin/Mentor*in? Ich kann das doch gar nicht gut genug? Ich weiß gar nicht so viel“ – Und unsere Antwort ist: „Doch, doch, doch! Wir wollen genau dich!“  Vor allem Menschen, die eben nicht dem Stereotyp „Programmierer“ entsprechen, sind zu Unrecht sehr kritisch mit ihren eigenen technischen Fähigkeiten.

Wir denken, dass du schon ziemlich klasse bist 🙂 Wir empfehlen auch unser Video mit Jelka, in dem wir sie bei einem Jugend hackt-Event begleitet haben und in dem sie erzählt, warum sie Mentorin bei Jugend hackt ist!

Grundvoraussetzung ist auch, dass du dich mit unserem Code of Conduct identifizieren kannst. Jugend hackt möchte eine bunte, diverse Welt. „Mit Code die Welt verbessern“ macht unsere Richtung klar: Es geht um Code und Ethik und darum, die eigenen Fähigkeiten für eine bessere Welt einzusetzen. Den gesamten Code of Conduct findest du hier.

Welche Aufgabe haben die Mentor*innen?

Bei Jugend hackt wollen wir

  1. die technischen Fähigkeiten der Jugendlichen fördern.
  2. den Austausch unter Gleichgesinnten ermöglichen.
  3. die Jugendlichen ermutigen, ihre technischen Fähigkeiten und Interesse an Technik für gesellschaftlich relevante Fragestellungen oder Probleme einzusetzen
  4. den Jugendlichen helfen, eigene Prototypen zu entwickeln, sie also bei Planung und Teamverteilung zu unterstützen
Drei Mentor_innen unterhalten sich auf einem Event.
CC-BY 4.0 Jugend hackt, Foto: Sandra Schink

Bei den Events setzen die Jugendlichen innerhalb eines Wochenendes eigenständig ihre erarbeiteten Ideen in einem Software- und/oder Hardwareprototypen um.

Bei den Labs gibt es verschiedene Formate. Hier finden Workshops statt, Treffen unter bestimmten Themen, gemeinsames Tüfteln, Hacken und Weltverbessern und vieles mehr.

Die einzelnen Formate richten sich nach den Interessen der Jugendlichen und bieten gleichzeitig auf für die Mentor*innen Gestaltungsspielraum sich mit ihren Fähigkeiten einzubringen. 

Wir suchen keine Besserwisser*innen, sondern Mentor*innen, die Lust haben, den Jugendlichen bei der Umsetzung ihrer Ideen zur Seite zu stehen. Und Spaß daran haben, gemeinsam Neues auszuprobieren und zu lernen.

Fähigkeiten und Kenntnisse

Du bist dabei?

Wenn du bei einer unserer Veranstaltungen Mentor*in werden möchtest oder Fragen hast, dann schreibe uns eine Mail. Wir freuen uns über begeisterte Unterstützer*innen, denn nur mit euch zusammen funktioniert Jugend hackt.

Schreib uns!

Das Ziel der Veranstaltung ist es, den Jugendlichen bei Bedarf mit vielfältiger Unterstützung zur Seite zu stehen. Hierfür wünschen wir uns für die Mentor*innen-Gruppe einen bunten Mix von (Programmier-)Fähigkeiten, um die Jugendlichen bestmöglich betreuen zu können.

Das bedeutet, dass wir nicht nur Programmierer*innen suchen, sondern auch Designer*innen, Tüftler*innen, Mathematiker*innen, Entwickler*innen und und und! Um Mentor*in bei unseren Events zu sein, musst du also nicht unbedingt programmieren können. Viel gefragt sind Webdevelopment (Front- und Backend), Hardware und Making und immer öfter auch Machine Learning.

Aber auch Design- und Projektmanagement-Fähigkeiten sind auch immer wieder heiß begehrt. Aber das ist natürlich nur ein kleiner Teil an Kenntnissen, die wertvoll und wichtig für unser Event sind!