Fürstenberg

Das Jugend hackt Lab Fürstenberg im Verstehbahnhof ist der perfekte Ort, um Neues auszuprobieren und eigene Ideen Wirklichkeit werden zu lassen.

Die nächsten Termine

    Tatort Straßenbeleuchtung - Welche Folgen hat der Verlust der Nacht?

    Künstliche Beleuchtung wird mit Sicherheit, Wohl- stand und Modernität in Verbindung gebracht, hat aber auch Schattenseiten: Als Lichtverschmutzung versteht man die Verschmutzung des natürlichen, nächtlichen Lichts durch künstliches, menschen- gemachtes Licht. Und die hat viele negative Folgen.

    Nicht nur Astronomen werden um den Sternenhimmel gebracht, auch nachtaktive Tiere geraten durcheinander. Das Projekt Tatort Straßenbeleuchtung ist dem nächtlichen Insektensterben auf der Spur und erforscht, wie umweltverträgliche Beleuchtung zum Artenschutz beitragen kann.

    Dr. Sibylle Schroer koordiniert beim Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei Projekte rund um Lichtverschmutzung und Ökophysiologie. Sie wird uns erzählen wie Straßenbeleuchtung nachtaktive Tiere beeinträchtigt und wie umweltgerechte Beleuchtung helfen kann, ihren Lebensraum zu erhalten.

    Wer sich gegen Lichtverschmutzung einsetzen will, sollte sie erstmal messen können. Diese Möglichkeit gibt uns das TESS Photometer. Gemeinsam finden wir heraus, wie es aufgebaut ist und funktioniert und welche Daten es uns liefern kann.
    Wir werden sehen, dass Licht nicht gleich Licht ist und herausfinden worauf es beim Aufstellen von so einem Messgerät ankommt. Unser Ziel ist die Installation eines eigenen TESS Photometers auf dem Dach des Verstehbahnhofs und seine Einbindung in die Lichtverschmutzungskarte beim Projekt STARS4ALL. So werden wir bald immer wissen, wie hell der Sternenhimmel über Fürstenberg ist.

    Du musst keinerlei Vorkenntnisse mitbringen, wenn du dich für Technik interessierst und Lust hast, etwas Neues zu lernen reicht das vollkommen!

    Du willst mitmachen? Dann melde dich bei simon.willmann@jugendhackt.org an. Im Rahmen unseres Hygienekonzeptes haben wir nur begrenzt Platz. Wenn du dich krank fühlst, bleibe bitte zu Hause. Es gibt bald weitere Veranstaltungen!

    Bildrechte: Markus Schönrock (CC BY 4.0)

    Einblicke in Bienenvölker aus dem Internet of Things

    Was haben Bienen mit dem Internet of Things zu tun? Auf den ersten Blick nicht viel. Honigbienen sind Wildtiere und doch wird viel Aufwand betrieben um sie zu pflegen und ihre Gesundheit zu überwachen. Moderne Technik kann helfen, die kleinen Tiere im Blick zu behalten ohne sie regelmäßig zu stören und ihnen unnötige Arbeit zu machen.

    Hiveeyes ist ein Open Source Projekt in dem typische Komponenten aus der Maker-Bastelkiste zum Einsatz kommen um diese Vision zu verwirklichen. Verschiedene Sensoren liefern rund um die Uhr Daten und verraten, was im Bienenstock gerade vor sich geht. Und das nicht nur vor Ort sondern über das Internet von überall aus einsehbar.

    Clemens Gruber, von Anfang an bei dem Projekt dabei, arbeitet an der Universität Bremen am Institut für kognitive Neuroinformatik und hat über 30 Jahre Erfahrung in der Imkerei. Im Rahmen des BeeObserver Projektes verleiht das Institut solche Sensor-Kits, um von ganz verschiedenen Imker*innen Daten über Bienengesundheit zu erhalten und mehr über das Bienensterben zu erfahren. Gemeinsam mit Clemens werden wir ein BeeObserver Sensor-Kit aufbauen, das in Zukunft Daten von einem richtigen Bienenstock in der Umgebung des Verstehbahnhofs liefern wird.

    Clemens wird uns dabei spannende Einblicke in die Entwicklung des Projektes geben und zeigen was es bei der Inbetriebnahme zu beachten gibt. Es wird einiges zu tun geben: Ein bisschen grobe Handarbeit an der Stockwaage, an der Sensorik muss gelötet werden und ein bisschen Software braucht das ganze natürlich auch.

    Du musst keinerlei Vorkenntnisse mitbringen. Wenn du dich für Technik interessierst und Lust hast, etwas Neues zu lernen reicht das vollkommen.

    Willst du mitmachen? Dann melde dich bitte bei simon.willmann@jugendhackt.org an. Im Rahmen unseres Hygienekonzeptes haben wir nur begrenzt Platz. Wenn du dich krank fühlst, bleibe bitte zu Hause. Es gibt bald weitere Veranstaltungen!

    Wir bauen ein Matelight

    Wenn du mitmachen willst melde dich bitte per Mail für die Veranstaltung an. Im Rahmen unseres Hygienekonzeptes haben wir nur begrenzt Platz. Wenn du dich krank fühlst, bleibe bitte zu Hause. Es gibt bald weitere Veranstaltungen. Danke!

    Das Matelight ist ein großes Display mit kleiner Auflösung. Leere Getränkeflaschen werden mithilfe von adressierbaren RGB-LED-Modulen zu Leuchtpixeln. In Getränkekisten zusammengefasst, neben- und auf einander gestapelt kann man daraus Displaywände und Lichtinstallationen bauen auf denen Animationen oder Spiele laufen. Durch das Hinzufügen weiterer Kisten kann das Display schnell in die Höhe und in die Breite wachsen.

    In diesem Workshop werden wir gemeinsam an mehreren Matelight-Kästen arbeiten, die später den Verstehbahnhof verschönern und Gäste unterhalten sollen. Dabei wirst du viel Gelegenheit haben, Löten zu lernen oder deine Lötfertigkeiten zu verbessern. Die Deckel, in denen die LED-Module sitzen werden wir selber mit dem 3D-Drucker herstellen und angesteuert werden wollen so viele LEDs natürlich auch.

    Mit dem Pixelflutserver können wir uns gemeinsam per Netzwerk auf dem Display austoben und wenn die Zeit reicht versuchen wir auch eine eigene Ansteuerung zu realisieren.

    Bildrechte: Wolfgang Stief, Public domain

Wissenswertes zum Ort

Der Verstehbahnhof

Im Gebäude des Bahnhofs Fürstenberg/Havel ist 2017 ein Makerspace, Veranstaltungsort und sozialer Raum für junge Menschen entstanden. Als einziger Makerspace weit und breit machen wir im Rahmen von offenen Tagen und regelmäßigen Workshops neugierig auf die Zukunft und vermitteln einen selbstbestimmten Umgang mit Technologie, damit junge Menschen die digitale Gesellschaft nach ihren Vorstellungen mitgestalten können.

Adresse

Verstehbahnhof
Bahnhofstraße 1
16798 Fürstenberg/Havel

Anfahrt

Der Verstehbahnhof ist direkt im Bahnhof in Fürstenberg. Mit dem RE5 ist der Bahnhof in einer Stunde vom Berliner Hauptbahnhof ohne Umsteigen erreichbar.

Kontakt

Simon Willmann
macht die Koordination für das Jugend hackt Lab Fürstenberg

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