Hamburg 2020

Das Jahr 2020 ist in vielerlei Hinsicht ein ganz besonderes. So auch für Jugend hackt in Hamburg: Zum ersten Mal fand das Event komplett remote statt. 30 Jugendliche und 20 Mentor*innen haben gezeigt, dass das funktioniert – mit beeindruckenden Ergebnissen.

In diesem Jahr musste das Jugend hackt-Motto leicht abgewandelt werden: Vom 18. bis 20. September hieß es in Hamburg „Remote die Welt verbessern“. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte das Betahaus in der Schanze nicht wie gewohnt von den Jugendlichen und Mentor*innen besiedelt werden, stattdessen war das Orgateam dort in Teilen vertreten und bildete die Schaltzentrale.

Ein Event in dieser Größe war für alle neu, und so blieben natürlich kleinere technische Ruckler zu Beginn nicht aus. Mit nur leichter Verzögerung startete wie gewohnt die Einführungspräsentation, gefolgt vom Brainstorming. Die Nachwuchshacker*innen haben sich eigenständig in digitalen Themenräumen zusammengefunden und erste Ideen entworfen. Eng begleitet wurden sie dabei von 20 ehrenamtlichen Mentor*innen aus ganz unterschiedlichen technischen und nicht-technischen Bereichen wie z.B. Pädagogik, Programmierung, Grafikdesign oder Hardwareentwicklung.

Die Gruppen haben dann allen Anderen zum Tagesabschluss ihre Projektideen vorgestellt und jede und jeder konnte sich bis zum Samstag überlegen, bei welchem Projekt er/sie mitmachen möchte.

Und damit konnte dann am Samstag der Hackathon starten. Schnell stellte sich heraus, dass die enge Betreuungsquote genau richtig war: Ein Remote-Event dieser Art erfordert noch mal mehr die Geduld und Fähigkeiten aller Mentor*innen – großes Kompliment an alle Beteiligten.

So sollten sechs Projektgruppen begleitet werden, genauso vielfältig wie die Teilnehmenden waren auch die Themen der einzelnen Projekte. Zentrales Thema war natürlich Corona und die Frage, wie man mit Code ein Stückchen dazu beitragen kann, die Situation für alle etwas besser zu gestalten.

Samstagabend wurden die Gruppen dann auf die Abschlusspräsentation vorbereitet, jedes Team hat die Möglichkeit genutzt, den Vortrag schon mal zu üben. Die Aufregung war selbstverständlich groß, schließlich wurde die Abschlussveranstaltung öffentlich und live im Internet übertragen – Eltern, Freunde und Bekannte konnten alle zuschauen.

Um 14 Uhr war es dann am Sonntag soweit, die Projekte wurden vorgestellt. Die Technik hat durchgehalten, die Teilnehmenden waren größtenteils durch ihre eingeschalteten Webcams zu sehen und sogar virtuellen Applaus konnten die Zuschauer*innen spenden.

Das sind die Projekte – alle Präsentationen kann man unten im Videoplayer einzeln ansehen:

Falls mal wieder eine Pandemie dazwischen kommt: Das Team Brettspielparty hat sich eine Lösung überlegt, wie man den Familien-Spieleabend ins Internet verlagern kann.

Das Team Online Lounge hat eine Plattform gebaut, auf der man sich mit vielen Freunden treffen kann und trotzdem unter sich bleibt.

Auch Politik spielte eine Rolle: Rechte Gewalt nimmt leider immer mehr zu. Dieses Team schaut sich öffentliche Daten dazu an, analysiert sie und bereitet sie grafisch auf – Projektname ist Daten gegen Rechts.

JH VPN – Privat im Internet unterwegs sein: Diese Jugendlichen stellen ihre Lösung vor, sie haben an nur einem Wochenende einen VPN-Dienst inklusive Website gebaut.

Das Besondere an dieser neuen Lernplattform: Sie ist von Schüler*innen für Schüler*innen. Eine Plattform, auf der man sich gegenseitig helfen kann, ist an diesem Wochenende entstanden.

BobRoss to 3D: Wer kennt sie nicht, diese klassischen Bob Ross-Bilder? Ihr könnt die Bilder hier neu erleben – komplett in 3D. Perfekt für langweilige Nachmittage mit Ausgangsbeschränkung.

Jugend hackt in Hamburg sagt Danke!

Das Orgateam von Jugend hackt in Hamburg möchte sich bei allen Teilnehmer*innen bedanken – toll, dass ihr den Mut hattet, erstmals bei so einem Remote-Event mitzumachen. Und ein ganz großes Kompliment für die Projekte, die dabei entstanden sind.

Das alles hätte natürlich nicht geklappt ohne den unermüdlichen Einsatz unserer wunderbaren Mentor*innen. Ihr habt das großartig gemacht und die besondere Herausforderung dieses Events mit Bravour gemeistert. Vielen Dank!

Natürlich wäre all das nicht möglich ohne finanzielle Unterstützung. Ein besonderer Dank geht deshalb an all unsere Förderer: die Joachim Herz Stiftung, die Hamburger Behörde für Kultur und Medien, das Jugendinformationszentrum Hamburg und vielen weiteren Unterstützer*innen, die uns helfend zur Seite stehen. Last but not least vielen Dank an das Betahaus, welches seit mittlerweile vier Jahren unser Partner für die Location ist. Hoffentlich können wir nächstes Jahr wieder mit allen teilnehmenden Menschen zu euch kommen.

Dankeschön

Ein großes Danke geht an unsere Partner*innen und Förder*innen, die uns unterstützen und so Jugend hackt in Hamburg ermöglichen.

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