Berlin 2026

Vom 19. bis 21. Juni kaperte Jugend hackt die Bühnen des Theaters an der Parkaue in Berlin für unseren 13. jährlichen Hackathon. Trotz großer Hitze verbrachten wir ein schönes und vielfältiges Wochenende mit gemeinsamen Projekten, viel Eis, einem spannenden Gespräch mit Politiker*innen und ganz viel Hacken und Tüfteln an Projekten für eine bessere Welt.

Workshops vor dem Start

Am Freitagvormittag starteten wir mit drei Workshops, bevor der eigentliche Hackathon losging. Bei Steffen Rörtgen ging es unter dem Titel „DIY Social Media“ um das Nostr-Protokoll. Stef Tervelde gab eine Einführung in die Software Processing. Frank J. Müller gab einen Workshop zu digitaler Inklusion und wie wir sie aktiv gestalten können.

Offener Makespace

Daneben lud das ganze Wochenende ein offener Makespace, der von Dave, Núria, Charlie und Ivo vom xHain Hack+Makespace und Falko vom Verbund Offener Werkstätten koordiniert wurde, zum Mitmachen ein. Nicht nur die 3D-Drucker, Lötstationen und der Lasercutter, sondern auch die Textilstation mit Stickmaschine waren immer hoch frequentiert.

Rallye und Gespräche zu generativer KI zum Start

Um 14 Uhr ging es auf der großen Bühne los. Eine Rallye führte zu den verschiedenen Stationen und Räumem (MakeSpace, Ruhreaum, HackSpaces, Bühnen etc.)  in dem riesigen Theater. An einer weiteren Station sprachen wir außerdem über den Einsatz generativer KI auf dem Hackathon. Im Anschluss vertiefte ein Inputtalk von Aline Blankertz das Thema Big Tech und KI.

Brainstorming

In mehreren Brainstorming-Räumen tauschten sich die Jugendlichen zu Themen wie Medienkompetenz, Desinformation und Demokratie im Netz aus, zu offenem Wissen und gleichberechtigtem Zugang zu Bildung, zu Selbstbestimmung in Schule und Gesellschaft, zum Abbau von Barrieren und Bildungsgerechtigkeit sowie zu Netzpolitik und Überwachung aus. Daraus entstanden viele Projektideen, die noch am Abend vorgestellt wurden.

Bunter Abend

Der Rest des Tages wurde von den Teilnehmenden  selber gestaltet: Eine selbstorganisierte LAN-Party, gemeinsame Spielerunden und ein Vortrag zur türkischen Kulinarik von zwei Teilnehmerinnen, die extra aus Istanbul angereist waren, sorgten neben dem offenen Makespace für einen tollen Abschluss am Freitag.

Hacken bei Hitze

Der Samstag stand ganz im Zeichen der Gruppenarbeit. Wir schwitzen bei großer Hitze, aber dank Eistruhe und klimatisierter Arbeitsräume war das gut zu überstehen. Unser Motto des Wochenendes: „Viel trinken!“ (auch mal Wasser, nicht nur Mate). Abends übten die Arbeitsgruppen dann schon für ihre Präsentation auf der großen Bühne.

Gespräch zwischen Jugendbeirat und Politiker*innen zum geplanten Social-Media-Verbot

Am Sonntag empfing der Jugendbeirat von Jugend hackt zwei Gäst*innen aus der Politik zum Gespräch. Alle Teilnehmenden waren eingeladen, mit den Regina Kittler (Sprecherin für Kinder, Jugend und Familie der Fraktion Die Linke) und Dennis Haustein (Sprecher für Bürgerschaftliches Engagement und Demokratieförderung der CDU-Fraktion), über die Regierungspläne zu einem möglichen Social-Media-Verbot zu diskutieren.

Die Projekte

Danach fand die Abschlusspräsentation auf der großen Theaterbühne statt. In kurzer Zeit entstanden wieder tolle Projekte, nämlich:

  • Smart Drinking, eine Flasche mit eingebauter Elektronik (Adnan, Bela, Erik, Felix, Henning, Oskar, Timon);
  • Fakt oder Fake, eine Browser-Erweiterung gegen Desinformation (Arne, Elianor, Yoshio);
  • Pakaplay, eine selbstgebaute Spielkonsole mit Controller (Anna, Bera, Ceylin, David, Delia, Elif, Emilia, Joan, Niko, Mahir, Rabbina);
  • Wegweiser, ein queeres Beratungsportal (Ali, Flynn, Henrik);
  • Budgy, ein Finanztracker als Hardware-Projekt (Alexander, Ella, Gianluca, Greta, Helena, Jamie, Simon, Simon);
  • Vibe-Killer, eine Software gegen KI-Slop in Open-Source-Projekten (Béla, Emil, Jakob);
  • CYD Phone, ein selbstgebautes kleines Smartphone für die Schule (Adrian, The Drop, Jakob, Jurek, Noah, Roman);
  • SiFa – Simple Finance zur Anzeige von Kontostand und Buchungen (Lautaro, Linus, Mats);
  • die Anti-Stress-Box mit Herzsensor und Fidget-Toys (Anastasiia, Andy, Archie, Kyryl, Leonardo, Leonid, Maksim, Sonya, Rowan, Vincent);
  • Avaliar, eine Bewertungsplattform für (fast) alles (Bela, Frida, Kilian);
  • Screen Plant, eine smarte digitale Pflanze (Aleks, Charlotte, Chi, Connor, Jenni, Mia, Siddhartha);
  • BetterChat, ein verschlüsselter Messenger (Ayla, Fanny, Hagen, Tarik).

Danke!

Ein riesiges Danke an die ehrenamtlichen Mentor*innen und Helfer*innen, ohne die Jugend hackt gar nicht möglich wäre!

Danke an das wunderbare Team des Theaters an der Parkaue und an Kantine grünstern für die Verpflegung. Danke an die CCCV gGmbH für die Unterstützung!

Danke an unsere Förderin, das Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ)!

Dankeschön!

Ein großes Danke geht an unsere Partner*innen und Förder*innen, die uns unterstützen und so Jugend hackt in Berlin 2026 ermöglichen.

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