Das war Jugend hackt West 2015

Für alle, die dabei waren..
Für alle, die nicht dabei waren..

Für alle, die Lust haben, (noch)mal ein besonderes Event Revue passieren zu lassen:

Jugend hackt West war eine große Freude, vielen Dank an unsere regionalen Veranstalter, Unterstützerinnen und Unterstützer, Mentorinnen und Mentoren und den fantastischen Teilnehmenden für eure starken Projekte!
Der schöne Film steht unter CC-BY Jugend hackt, vielen Dank an Eva-Maria Kühling für den tollen Film.

Jugend hackt West war ein voller Erfolg

CC BY 3.0 Jugend hackt, Foto: Eva-Maria Kühling/Peter Wozniak

CC BY 3.0 Jugend hackt, Foto: Eva-Maria Kühling/Peter Wozniak

Am vergangenen Wochenende fand im Startplatz in Köln das erste ‚Jugend hackt West‘ statt. 40 Teilnehmer/innen konnten ein ganzes Wochenende damit verbringen, tolle Hard- und Softwareprojekte auf die Beine zu stellen. Dabei wurden sie von 18 ehrenamtlichen MentorInnen begleitet. Die Organisation übernahm die Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW gemeinsam mit Andreas von der codecentric AG.

Im Mittelpunkt standen natürlich, wie bei jedem Jugend hackt, die wunderbaren TeilnehmerInnen und ihre tollen Projektideen und -umsetzungen. Die Teilnehmer/innen befassten sich dabei mit ganz unterschiedlichen Bereichen: Während die einen das brennende Thema „Flüchtlinge“ als Anlass für ihre Programmierung nahmen, setzten sich die anderen mit der sozialen Komponente von Sport oder der Messung von Menschenströmen auseinander. Die 40 Jugendlichen aus dem ganzen westlichen Bundesgebiet (NRW, Rheinland-Pfalz, Hessen, Saarland) erarbeiteten während des Wochenendes 8 spannende Projekte, die sie am Sonntagmittag vor rund 100 Gästen, unter denen auch viele Eltern und Verwandte waren, präsentierten:

  • Das News Ding ist eine Webseite, die dem Benutzer Empfehlungen aufgrund seiner Lesegewohnheiten gibt. Im Gegensatz zu vielen anderen Newsportalen macht sie dies aber vollkommen transparent, so dass der Benutzer verstehen kann, was mit seinen Eingaben passiert.

  • Germany Says Welcome

    CC BY 3.0 Jugend hackt, Foto: Eva-Maria Kühling/Peter Wozniak

    Tag me ist eine App, die ihren Anwendern ermöglicht, Freizeitangebote in ihrer Umgebung zu bewerten. Dabei wurde auf offene Daten der Stadt Köln zurückgegriffen, um eine interaktive Karte zu erstellen. Das Besondere ist, dass der Anwender die Location nur bewerten kann, wenn er auch tatsächlich vor Ort ist.

  • Menschenströme anonym erfassen ist ein Hardwareprojekt, das verschiedenste Sensoren mit einem Mikrocontroller verbindet, um die Bewegungen von Menschen zu erfassen, ohne dabei auf Kameratechnik zurückzugreifen und so eine Analyse zu ermöglichen, ohne die Privatsphäre zu gefährden. Jury-Preis: AHA-Moment

  • Rennstarter ist ein weiteres Hardwareprojekt, welches an jede beliebige Spielzeug-Rennbahn gestellt werden kann, um ein Startsignal zu geben und die Runden der Fahrzeuge zu zählen, sowie die gefahrene Zeit zu erfassen.

  • Social Running ermöglicht dem Benutzer, sich mit anderen Menschen zum Sport zu verabreden. Zugrunde liegt die Idee, dass die Motivation durch eine Gruppe bzw. Verabredungen steigt. Dabei kommen modernste Web-Frameworks zum Einsatz, um dem Benutzer eine optimale Usability zu gewähren. Jury-Preis: Bestes Design

  • Mit Bestival kommt man nie wieder unvorbereitet beim nächsten Festival an. Die App (für iOS und Android nativ entwickelt) stellt automatisch Playlists für das nächste Festival, das man besuchen möchte, zusammen. So kann man sich vorab die Musik anhören, die man sonst vielleicht verpasst hätte. Jury-Preis: Bester Code

  • Germany says welcome ist eine App, die Flüchtlingen hilft, sich in Deutschland zurechtzufinden. Dafür bietet sie ein FAQ-System, das durch Freiwillige erweitert werden kann, eine Tauschbörse für Dienst- und Sachleistungen sowie eine Karte mit wichtigen Anlaufstellen für Flüchtlinge. Das Projekt hat schon einen eigenen Twitter-Account und eine eigene Facebook Seite. Jury-Preis: Mit Code die Welt verbessern und Publikumspreis

  • Spiderswain oder ‚Personenströme erfassen‘ war das wahrscheinlich technisch aufwändigste Projekt. Die Teilnehmer haben mit Triangulation die Bewegungen von Smartphones in öffentlichen Bereichen analysiert. Das System kann z.B. dazu eingesetzt werden, um auf Großveranstaltungen den Überblick zu wahren und rechtzeitig Fluchtwege schaffen zu können.

CC BY 3.0 Jugend hackt, Foto: Eva-Maria Kühling/Peter Wozniak

CC BY 3.0 Jugend hackt, Foto: Eva-Maria Kühling/Peter Wozniak

Die Jury, bestehend aus Nadia Zaboura, Lisa Steinmann, Ralph Caspers und dem Mentor Nils Wloka zeigte sich beeindruckt von soviel Kreativität und Wissensdrang. Entsprechend schwer fielen die Entscheidungen in den einzelnen Kategorien. Auch wir freuen uns über die tollen Projekte und großartige Stimmung am Wochenende.

Die wäre natürlich nicht möglich ohne unsere wunderbaren Mentor/innen! Wir möchten deshalb noch einmal ein großes Danke an euch loswerden! Dass es auch den Teilnehmer/innen so geht, macht ein Tweet von Organisator Andreas Houben deutlich:

Teilnehmer/innen, Mentor/innen und Orga waren sich einig. Jugend Hackt West findet nächstes Jahr definitiv wieder statt. \o/ Wir sehen uns 2016!

Alle Projekte des Wochenendes in der Übersicht, gibt es hier.

Hier findet ihr Fotos des Hackathons in Köln.